BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Kreisverband Coesfeld

Jugendbeteiligung stärken

Jugendbeteiligung stärken: Junge Menschen wollen mitreden – und sie müssen gehört werden

Junge Menschen sind politisch interessiert, engagiert und bereit, Verantwortung zu übernehmen. Die großen gesellschaftlichen Fragen wie Klimaschutz, Wehrpflicht oder die Zukunft der Rente betreffen die Lebensrealität junger Menschen unmittelbar. „Es ist wichtig, mit den jungen Menschen zu reden, statt über sie“, begründet Benedikt Öhmann und unterstreicht damit die Bedeutung, Jugendliche konsequent in politische Entscheidungsprozesse einzubeziehen.

Gesagt, getan: Dagmar Hansens (MdL), jugendpolitische Sprecherin der GRÜNEN Landtagsfraktion NRW ist am 3.12.25 zu Besuch in Coesfeld und besichtigt gemeinsam mit Öhmann das Stellwerk – ein zentraler Ort der offenen Jugendarbeit. In entspannter Atmosphäre wurde vor Ort gemeinsam mit Jugendlichen darüber gesprochen, welche Auswirkungen das gesenkte Wahlalter auf 16 Jahre für sie hat. Mit der Absenkung des Wahlalters wurde eine weitere Möglichkeit geschaffen, dass junge Menschen partizipieren können.

Dagmar Hansens: „Es ist wichtig, nicht nur über Kinder zu sprechen, sondern auch über die Jugend. Oft wird von Kindern gesprochen, wenn eigentlich Jugendliche gemeint sind. Aber Jugendliche sind keine Kinder, sie können sich selbst artikulieren und verdienen eine laute Stimme in einer Zeit, in der die Politik viel von ihnen erwartet.“

Neben der Wahlrechtsreform standen weitere zentrale Anliegen auf der Agenda: die finanzielle Ausstattung der Jugendarbeit, die soziale Lage junger Menschen im Freiwilligendienst und die Frage, wie Politik eigentlich funktioniert. Hansens gab den Jugendlichen einen offenen Einblick in ihren Weg in den Landtag und zeigte, wie politische Prozesse nachvollziehbar und transparent gestaltet werden können.

Am Abend folgte ein Austausch mit Verbänden und Organisationen aus dem Kreisgebiet. Einigkeit bestand darin, dass Verbände eine entscheidende Rolle in der Demokratiebildung junger Menschen spielen. Sie sind Lernorte gelebter Mitbestimmung. Doch damit sie diese Rolle weiterhin ausfüllen können, braucht es verlässliche Unterstützung – insbesondere für die vielen Ehrenamtlichen, die Gruppen leiten, Ferienfreizeiten organisieren oder als Trainer Verantwortung übernehmen.

Benedikt Öhmann: „Sowohl die offenen Jugendarbeit als auch die Verbände müssen gestärkt werden, denn sie sind ein zentraler Anker in der Partizipation von jungen Menschen.“

Der Tag machte deutlich: Jugendliche wollen mitreden. Politik muss ihnen die Räume dafür öffnen und ihnen zuhören. Junge Menschen sind eben nicht nur die Zukunft, sondern übernehmen in der Gegenwart längst Verantwortung. Diese Verantwortung gilt es zu stärken.



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