Veilchendienstag in Coesfeld

Einen Narrhalla-Marsch gab es nicht beim Veilchendienstag, den der Ortsverband Coesfeld im Café Böll veranstaltet hat. Dafür aber jede Menge gute politische, karnevalistische Unterhaltung. Ich habe die erste Büttenrede meines Lebens gehalten. Hat mir viel Spaß gemacht. Auszüge daraus könnt ihr hier lesen. „Ja, wir brauchen die Agrar-, die Ernährungs-, Verkehrs-, Bau- und Mobilitätswende, sonst geht es bald mit der Menschheit zu Ende!“

Lisa Schinke und Norbert Vogelpohl (beide Vorstand OV) führten mit ihrer Moderation locker-flockig durch das Programm. Norbert erinnerte daran, dass in den vergangenen Jahren Ricarda Lang und Mona Neubaur zu den Gästen gehörten, daher „ist diese Plattform hier sozusagen ein Karriere-Booster“; kalauerte er.

Dennis Sonne (MdL), lieferte nicht nur interessante Wortbeiträge zu seinem Herzensthema Inklusion. Mit seinen Rap-Einlagen brachte er auch ordentlich Stimmung ins Publikum.

Verena Schäffer (MdL) reiste aus Witten-Herdecke an und berichtete über die große Herausforderung in Düsseldorf mit der CDU zu arbeiten: „Aber wir Grünen können gut konstruktiv streiten. Diskutieren gehört zur DNA der Grünen und Reibung erzeugt bekanntlich Energie.“

Europaparlamentarier Daniel Freund kam zunächst als Lobbyist Günter Hoffinger daher: „Kleines Wunschkonzert gefällt? Was braucht ihr hier? Vielleicht einen Autobahnanschluss oder mehr Geld für den Schlachthof? Die Mobilitätsbremse?. Als Erfolg hob Daniel hervor, dass 27 Mrd. Euro EU-Gelder für Ungarn eingefroren wurden: „Kann ja nicht sein, dass die EU die Zerstörung der Demokratie fördert“.

Und zwischendurch rockte die Nachwuchsband „Why Try“ und zeigte, was sie drauf hat. Ein rundum gelungener Abend. Applaus und Respekt für den OV Coesfeld!!!
(Anne-Monika Spallek)

Bildergalerie beim OV Coesfeld

 



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